N
E
S
W
Zurück
Administratives
Hilfsmittel
Mahlzeitendienst
Haushalt
Betreuung
Pflege

Administratives

Unterstützung in administrativen Fragen für Menschen mit Demenz

“Wer hilft mir mit meinen Rechnungen und anderen administrativen Arbeiten?”

Das ist wohl eine der ersten Fragen, vor die Demenzbetroffene im Alltag gestellt werden.

Unterstützung beim Zahlen von Rechnungen, bei Behördenauskünften oder beim Verfassen von Korrespondenz bieten Pro Senectute und Belle Vie, ein Unternehmen der Spitex Bern.

Die Beratung ist bei der Pro Senectute für Menschen ab 65 Jahre kostenlos.

BelleVie

Pro Senectute

“Bis wann ist mein Mann mit Demenz Unterschriftsberechtigt?”

Schreitet eine Demenzerkrankung weiter voran, müssen zunehmend auch Angehörige mit entscheiden. Das fällt ihnen leichter, wenn die betroffene Person in einem Vorsorgeauftrag festgelegt hat, wer für welche Bereiche Verantwortung übernehmen soll, wenn sie nicht mehr selbst entscheiden kann. So kann zum Beispiel die Ehepartnerin, eine Tochter oder eine andere Person, der man vertraut, mit diesen Aufgaben betraut werden.

Der Vorsorgeauftrag ist umfassender als eine Patientenverfügung, die sich nur auf medizinische Fragen bezieht. Mustervorlagen gibt es zum Beispiel bei Pro Senectute.

Pro Senecute ist die erste Anlaufstelle für sämtliche Fragen bei Menschen ab dem 65. Lebensjahr.

Pro Senectute in ihrer Region.

https://be.prosenectute.ch/de/Hilfen/region_bern.html)

Fragen rund um eine Beistandschaft kann die KESB des Wohnortes beantworten (https://www.jgk.be.ch/jgk/de/index/direktion/organisation/kesb.html.)

Während des Spitalaufenthaltes unterstützt die Sozialberatung des Spitals den Patienten und seine Angehörigen bei entsprechenden Fragen.

Was ist eine Beistandschaft?

Eine Beistandschaft kommt nur dann in Frage, wenn die Schutzbedürftigkeit einer Person, die durch einen Schwächezustand entstanden ist, nicht mittels anderer Lösungen aufgefangen werden kann, z.B. mit Unterstützung von Verwandten oder gemeinnützigen Organisationen.

Eine Beistandschaft wird individuell auf die Bedürfnisse des Einzelnen angepasst. Sie wird von der KESB angeordnet. Es gibt vier verschiedene Formen einer Beistandschaft, je nachdem, wie stark eine Person in ihrer Urteils- und Handlungsfähigkeit eingeschränkt ist. Es sind dies: Begleit-, Mitwirkungs-, Vertretungs- und umfassende Beistandschaft. (https://www.jgk.be.ch/jgk/de/index/kindes_erwachsenenschutz/erwachsenenschutz/beistandschaft.html)

Was kann ich tun, wenn die demente Person jede Hilfe ablehnt?

In diesem Fall muss die Urteilsfähigkeit der betreffenden Person abgeklärt werden. Dazu ist sicher ein Gespräch mit dem Hausarzt nötig, dieser kann die Person für eine Abklärung an eine regionale Memory Clinic überweisen.

Was ist eine Gefährdungsmeldung?

Mit einer Gefährdungsmeldung erhält die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) den Auftrag zu prüfen, ob das Wohl einer Person gefährdet ist: Die KESB klärt die Situation und trifft, falls nötig, geeignete Massnahmen.

Eine Meldung kann jede Person machen. (KESB: https://www.jgk.be.ch/jgk/de/index/direktion/organisation/kesb.html.

Gefährdungsmeldung: https://www.jgk.be.ch/jgk/de/index/kindes_erwachsenenschutz/erwachsenenschutz/gefaehrdungsmeldung.html)