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Prävention: Die Demenz bremsen

Demenz hat viele Ursachen, und der Mensch kann nur einen Teil davon beeinflussen. Doch körperliche, geistige und soziale Aktivitäten sowie eine gesunde Ernährung helfen, das Risiko für ein Demenzerkrankung zu vermindern oder das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen. Zudem haben sie keine unerwünschten Nebenwirkungen – ganz im Gegenteil. Denn Demenz-Prävention trägt auch ganz allgemein zur Gesundheitsförderung im Alter bei.

Demenz-Prävention

Als erstes denkt man bei Demenz-Prävention an Gedächtnistraining. Doch auch sonst hilft alles, was den Menschen und sein Gehirn fit hält:

Sport und Bewegung

  • regen die Durchblutung an und das Gehirn bekommt mehr Sauerstoff
  • senken den Blutdruck und den Cholesterinspiegel
  • verhindern Übergewicht
  • beugen der Zuckerkrankheit, Herzinfarkten und Schlaganfällen vor
  • schützen vor Gefäßverkalkungen und damit vor vaskulärer Demenz
  • beugen depressiven Verstimmungen vor

Das Trainieren kognitiver Fähigkeiten – etwa mit kreativen Tätigkeiten:

Musizieren fordert Konzentration und körperliche Koordination.

Tanzen regt gleichzeitig das Denken und das Gefühl an.

Fremdsprachen oder ganz allgemein Neues erlernen,

Hobbies pflegen, Neues ausprobieren, den Alltag verändern

und schöpferische Tätigkeiten: All das regt den Geist an und bereitet Freude.

Weiterführende Information (BrainCoach)

Auch soziale Aktivitäten helfen, fit zu bleiben:

Zum Beispiel, wenn man bei Nachbarschafts- und Seniorentreffen Kontakte knüpft oder ganz einfach Familie und Freunde trifft, Ausflüge unternimmt oder an kulturellen Anlässen und Aktivitäten teilnimmt.

Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung hilft, gesund und aktiv zu bleiben.

Um speziell der Verkalkung von Blutgefässen damit auch Durchblutungsstörungen des Gehirns vorzubeugen, wird eine gesunden Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Fisch und Kohlenhydraten empfohlen.