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Das Essen nicht vergessen

Menschen mit Demenz vergessen mit der Zeit, wie man einkauft oder kocht. Und sie vergessen oft auch zu essen oder zu trinken, weil das Hunger- und Durstgefühl abhanden kommt. Um eine ausgewogene Ernährung zu fördern, rät die Alzheimervereinigung deshalb, Getränke und Mahlzeiten für Demenzpatienten möglichst attraktiv zu gestalten. Dabei reicht es manchmal nicht, etwas Gutes auf den Tisch zu bringen. Manchmal helfen Kleinigkeiten: Zum Beispie ein übersichtlicher Tisch, auf dem nichts vom Teekrug oder vom Essen ablenkt; oder das Auftischen von Finger Food, das allfällige Schwierigkeiten mit Messer und Gabel elegant umgeht und die Sinne anregt. Zudem kann nette Gesellschaft beim Essen helfen, dass regelmässige Mahlzeiten gerne eingehalten werden.

Wichtig ist auch, dass Angehörige und Betreuende darauf achten, ob der Demenzpatient überhaupt essen und trinken kann und nicht zum Beispiel unter Zahnschmerzen, Schluck- oder Verdauungsbeschwerden leidet. ALZBB Informationen zu Essen und Trinken

Unterstützung beim Kochen

Damit ein Mensch mit Demenz noch möglichst lange selbständig bleiben kann, bieten die Spitex-Dienste, aber auch andere Entlastungsdienste Unterstützung bei der Zubereitung von Mahlzeiten an.

Spitex vor Ort

Beocare

Bellevie

Mittagstische und Mahlzeitendienste

Alternativen zum Essen zu Hause sind Mittagstische, zum Beispiel von Frauenvereinen, Kirchgemeinden, Heimen oder Alterssiedlungen.

Umgekehrt kann man sich auch Mahlzeiten ins Haus liefern lassen. Dafür gibt es zum einen extra Mahlzeitendienste, zum Beispiel von der Spitex oder von Pro Senectute. Manchmal findet man aber auch Restaurants oder Tea-Rooms in der Nähe, die Mahlzeiten über die Strasse liefern.

Insbesondere in einem frühen Stadium einer Demenzerkrankung können auch Fertigmahlzeiten zum Aufwärmen aus dem Detailhandel helfen, ein Stück Selbständigkeit zu erhalten.

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